| AH31.10-P-1000-02B | Hinweise zum Einbau einer Anhängevorrichtung | Typ 124, 129, 140, 163, 168, 169, 201, 202, 203, 208, 210, 211, 215, 220, 221, 245, 414 | |
An allen Karosserieauflagestellen der Anhängevorrichtung sind das Karosseriedichtmittel und der Unterbodenschutz zu entfernen. Die Karosseriestellen anschließend mit einem handelsüblichen Reinigungsmittel reinigen. Blanke Karosseriestellen mit Korrosionsschutzfarbe bestreichen.
Anhängevorrichtungen sind homologierte Sicherheitsteile. Sie sind von Fachpersonal an Fahrzeugen zu montieren. Anhängevorrichtungen, die durch Unfall, Aufsitzen oder Auffahren beschädigt wurden, müssen erneuert werden; nachträgliche Veränderungen wie Biegen, mechanisches Bearbeiten, Schweißen etc. sind nicht zulässig.
Die Kupplungskugel muss an allen Stellen einen Kugeldurchmesser von mindestens 49 mm haben, gemessen mit Messschieber. Ist dies nicht der Fall, so muss die Kupplungskugel gegen eine neue getauscht werden. Um den Kugelverschleiß gering zu halten muss die Kugel vor Gebrauch gefettet werden. |
Die verwendeten mikroverkapselten Sicherungsschrauben und selbstsichernden Muttern dürfen nur einmal verwendet werden. Werden Teile der Anhängevorrichtung gelöst, so sind beim Wiedereinbau neue mikroverkapselte Schrauben und selbstsichernde Muttern zu verwenden.
Bei Anhängern mit Schlinger-Stopp ist das Fetten der Kugel nicht notwendig (siehe Anleitung Anhänger). Weisen Sie auch den Kunden darauf hin.
Den Kunden auffordern, sich mit den Kapiteln "Anhängevorrichtung" und "Anhängebetrieb" in der Fahrzeug-Betriebsanleitung vertraut zu machen. |